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12/07/2026 • 19:30
17 neue Militärpilotinnen und Militärpiloten schließen Grundausbildung ab
In Zeltweg haben 17 junge Heerespilotinnen und Heerespiloten ihre fliegerische Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen und ihr Fliegerabzeichen erhalten. Damit sind sie nun auch äußerlich als Militärpilotinnen und Militärpiloten erkennbar.
16 Männer und eine Frau haben in zwei Fluggruppen den ersten Abschnitt der Pilotenausbildung absolviert und ihren Grundschein erworben. Dieser berechtigt sie, ein Luftfahrzeug im Sichtflug zu steuern. In den vergangenen Jahren haben Fluggruppen meist nur aus vier bis sechs Pilotenanwärtern bestanden. Dass sich die Zahl jetzt erhöht hat, wird auf verstärkte Personalwerbung und moderne Flieger und Hubschrauber zurückgeführt.
Hinter den angehenden Pilotinnen und Piloten liegen mindestens 70 Flugstunden, die sie überwiegend auf dem Schulflugzeug DA40 gemeinsam mit erfahrenen Fluglehrern absolviert haben. Vor der fliegerischen Ausbildung mussten sich die Piloten einem psychologischen und gesundheitlichen Auswahlverfahren stellen und anschließend die fliegerische Eignungsfeststellung bestehen, bevor sie mit ihrer Ausbildung starten konnten.
Für zehn der jungen Militärpiloten und die Militärpilotin folgt nun als nächster Ausbildungsschritt die Instrumentenflugausbildung. Im Dezember erfolgt anschließend die Zuteilung zur Einsatzpilotenausbildung für Hubschrauber, Flächenflugzeuge, Jets oder Transportflugzeuge.

Sechs Piloten haben ihre weiterführende Typenausbildung bereits begonnen. Diese dauert, je nach Luftfahrzeugtyp, bis zu vier Jahre. Erst danach sind sie vollständig ausgebildete Einsatzpilotinnen und Einsatzpiloten.
