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27/11/2025 • 13:30

36 Stunden Kampftag - Waffenübung

Erster 36-Stundenkampftag für Soldaten aus der Miliz übers Wochenende im Form einer Sonderwaffenübung. Vergangene Woche nahmen Soldaten von Miliz-Verbänden aus ganz Österreich an der Sonderwaffenübung teil, die von der Heerestruppenschule durchgeführt wurde. Die realitätsnah gestalteten Szenarien am Truppenübungsplatz Bruckneudorf leisteten einen Beitrag zur Steigerung der Einsatzbereitschaft sowie des fachspezifischen Könnens der Miliz.

Vom Feuerkampf bis zum Verwundetentransport – intensives Training

Nach der offiziellen Begrüßung bei der Heerestruppenschule absolvierten die Soldaten unter der Leitung von Oberstleutnant Klaus Stockinger ein intensives und eng getaktetes Ausbildungsprogramm. Eine professionelle und zielgerichtete Ausbildungsbetreuung wurde durch erfahrene Lehroffiziere und -unteroffiziere des Instituts „Jäger“ sichergestellt.

Im Mittelpunkt standen einsatznahe Gefechtsübungen unter wechselnden Bedingungen. Ergänzend dazu trainierten die Soldaten den Verwundetentransport im Rahmen der Selbst- und Kameradenhilfe, das „Leben im Felde“ unter Nutzung von Combat Rations sowie den Stellungsbau inklusive Tarnmaßnahmen. Realistische Feuergefechtsübungen aus den errichteten Stellungen rundeten das Programm ab und sorgten für ein ganzheitliches Trainingsumfeld.

Moderne Ausrüstung gewährleistet praxisnahe Ausbildung

Neben den Gefechtsszenarien im Gelände stellten die Soldaten ihre Fähigkeiten auch bei einem Orientierungsmarsch in der Nacht sowie beim Einzelgefechtsschießen an den Schießständen und am Schießsimulator unter Beweis.

Zum Einsatz kamen dabei unter anderem das an die erweiterten Anforderungen moderner Einsatzszenarien angepasste Sturmgewehr 77 A1 MOD, die Pistole 80 sowie die Nachtsichtbrille 3D. Die Kombination aus moderner Ausrüstung und realitätsnahen Ausbildungsinhalten gewährleistete eine umfassende Vorbereitung für die weitere militärische Laufbahn der Milizsoldaten.

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