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13/12/2025 • 13:59

Wehrdienstkommission präsentiert Bericht am 20. Jänner

Die von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eingesetzte Wehrdienstkommission wird ihre Vorschläge zur Weiterentwicklung von Wehr- und Zivildienst sowie zur Miliz erst im kommenden Jahr präsentieren. Die Arbeit der Wehrdienstkommission ist beinahe beendet, der Bericht in Endbearbeitung. Ziel der Kommission sei es, der Bundesregierung einen tragfähigen Bericht zur Entscheidungsfindung vorzulegen. Ursprüngliche Planung war, dass dieser bis Ende des Jahres vorliegen soll. Als Präsentationstermin ist nun der 20. Jänner avisiert. Dieser Tag ist der Jahrestag der Volksbefragung über die Wehrpflicht. Im Jahr 2013 sprachen sich bei dieser knapp 60 Prozent für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes aus.

 

Zehn der 23 Mitglieder stimmberechtigt
Unter Hameseders Vorsitz berieten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ministerien, aber beispielsweise auch der Bundesjugendvertretung, des
Gewerkschaftsbundes, der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer seit Juni dieses Jahres über eine mögliche Reform. Jedoch sind nur zehn der 23 Mitglieder stimmberechtigt. Hameseder selbst hat sich in der Vergangenheit jedenfalls für eine Verlängerung des aktuell sechs Monate dauernden Grundwehrdienstes ausgesprochen und die Abschaffung der verpflichtenden Milizübungen im Jahr 2006 kritisiert. Medial kolportiert wurde, dass auch die stimmberechtigten Expertinnen und Experten einhellig eine Verlängerung des Wehr- und Zivildiensts vorschlagen dürften.

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